Globale Links

Invasive Therapien

 „Invasive Therapien in der naturheilkundlich, am Bewegungsapparat arbeitenden Heilpraktikerpraxis“

 

Da bei invasiven Verfahren nicht unerhebliche Risiken entstehen können, muss der Heilpraktiker ganz besondere Kontraindikationen sowie Hygiene- und Sorgfaltspflichten beachten.

Hier gibt es bisher keine gesetzliche Grundlage dafür, welche Kriterien eine solche Ausbildung in invasiven Maßnahmen erfüllen muss. Eine Richtlinie bittet hier die Vergabe von Qualitätsnachweisen von Diagnose- und Therapieverfahren des DDH-  Die Deutschen Heilpraktikerverbände.

Bei dem Seminar: „Invasive Therapien in der naturheilkundlich, komplementär-orthopädisch arbeitenden Naturheilpraxis“ handelt es sich um ein Ausbildungsseminar mit Abschlussprüfung. Ein solcher Nachweis über invasive Therapie- Injektion/ Infusion  ist für alle invasiv  tätigen Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker eine gesetzliche und haftpflichtversicherungstechnische Mindestvoraussetzung.  Die Ausbildungsinhalte und die Überprüfung  werden  mit der Vergabe eines  Zertifikates nach den Richtlinien des DDH  durch den Dachverband der Deutschen Heilpraktiker getragen und haben damit eine  juristische Aussagekraft. Im Falle einer haftungsrechtlichen Auseinandersetzung  kann eine solche Richtlinie als vorweggenommenes Sachverständigengutachten gewertet  werden. Ein Vorteil für alle  zertifizierten Kolleginnen und Kollegen.

Zu den Inhalten des Seminar:

„Invasive Therapien in der naturheilkundlich, komplementär-orthopädisch arbeitenden Naturheilpraxis“

Allgemeiner Teil Injektion/ Punktion/ Infusion: Basics

  • Hygienemanagement bei Injektionen und Punktionen
    1. Infektionsrisiko und grundsätzliche Hygiene-Desinfektionsmaßnahmen
    2. Spezielle Hygienemaßnahmen bei Injektion/ Punktion
  • Die therapeutischen Möglichkeiten invasiver Maßnahmen in fachlicher Hinsicht
  • Der rechtliche Hintergrund bei invasiven Maßnahmen
  • Indikationen, Risiken, Kontraindikationen und Nebenwirkungen von invasiven Techniken
  • Fachbezogene anatomische und physiologische Grundlagen der subkutanen, intramuskulären, intrakutanen und intravenösen Injektion.
  • Durchführung der einzelnen Injektionstechniken in Theorie und Praxis
  • Praktisches Üben der Injektionstechniken am Phantom und an Kollegen
  • Gegenseitige praktisches Arbeiten

Pharmakologie in der komplementär-orthopädischen Heilpraxis

  1. Medikamentenkunde/ Komplexmittel- Was kommt zum Einsatz!
  2. Die Procaintherapie:
    1. Wirkweise Procain
    2. Einsatzgebiet/ Wechselwirkung/ Kontraindikationen
    3. Rechtliche Aspekte beim Einsatz eines Lokalanästhetikums ( BAM 01.04.2006)
  3. Never use it, ever have it: Der Einsatz von Kortison und Adrenalin bei der Anaphylaxie
    1. Die allergische Reaktion aus notfallmedizinischer Sicht
    2. Wirkweise/ Dosierung/ Anwendung von Kortison und Vollelektrolytlösung und Adrenalin
    3. Theoretische und praktische Wiederholung der erforderlichen Notfallmaßnahmen

Spezielle komplementär –orthopädische Injektionen/ Punktionen/ Infusionen

  1. Segment- und Störfeldtherapie beim orthopädischen/ chiropraktischen Patient
  2. Eigenbluttherapien bei Arthrose und Gelenkrheumatismus
  3. Die ACP (autologes conditioniertes Plasma) / PRP-(Platelet-Rich Plasma)Therapie.   Eine der modernsten biologischen Therapien  bei  Arthrose, Sehnenreizungen und Muskelverletzung.
  1. Homösiniatrie:  TCM- Injektionen  für den Bewegungsapparat! Ein wichtiger Baustein bei der Therapie von akuten und chronischen Schmerzzuständen
  2. Infusionstherapien in der Sportlerbetreuung und bei Schmerzpatienten: Indikation, Kontraindikationen und Durchführung- Welche Infusionen kommen zum Einsatz

Notfallmedizinische Know –How in der invasiv arbeitenden Naturheilkundlichen Praxis/ Rechtliche Absicherung

  1. Theoretische Erarbeitung und praktische Durchführung der erforderlichen Notfallmaßnahmen
  2. Rechtliche Hinweise bezüglich der Weitebildungspflicht und Hinweis  bzw. Kenntnisnahme der erforderlichen Literatur

Zertifizierung

  1. Schriftliche Überprüfung Multiple Choice 20 Fragen/ 60 %
  2. Mündlich- praktische  Überprüfung der erlernten Techniken/ Inhalte .  Einzelprüfung ca. 10 min.

Die Dauer der Aus- und Weiterbildungsmaßnahme beträgt 32 Unterrichtseinheiten.

Zugangsvorrausetzung zum Seminar ist Arzt, AiP, HP,HP-Anwärter.

Die Praktischen Übungen finden in Kleinstgruppen zu maximal 6 Personen statt.

Bereits erworbene Qualifikationen werden durch die Qualitätsbeurkundung nicht berührt.

Wir haben ein Ausbildungskonzept zugrunde gelegt, das grundsätzlich ermöglicht, dass die Teilnehmer am Ende des Seminars an der Prüfung und Zertifizierung teilnehmen können. Das Absolvieren dieser Prüfung ermöglicht die Festlegung eines Standards, der sowohl den Patienten als auch den Therapeuten  selbst zu Gute kommt. Durch die Zertifizierung erhalten Therapeuten die Möglichkeit, sich von nicht geprüften Therapeuten abzugrenzen. Hinzu kommen die schon bereits angesprochenen rechtlichen Aspekte bei invasiven Maßnahmen.

Wir bilden  Kolleginnen und  Kollegen sehr erfolgreich nach den Richtlinien des DDH- Die Deutschen Heilpraktikerverbände  in Chiropraktik aus. Eine faire, transparente aber auch ernsthafte Überprüfung und Zertifizierung ist uns hier seit 2012 überaus wichtig. Alle Teilnehmerlisten, Prüfungsprotokolle und praktischen Nachweise werden von uns selbstverständlich archiviert.

Unser Lehrkonzept zum Seminar: „Invasive Therapien in der naturheilkundlich, komplementär-orthopädisch arbeitenden Naturheilpraxis“ ist sicherlich deutlich Umfangreicher als der Mindeststandard für die Vergabe von Qualitätsnachweisen des DDH, aber es entspricht unseren eigenen hohen Ansprüchen an eine moderne, praxisorientierte fundierte Ausbildung der Kolleginnen und Kollegen.

Die Zertifizierung erfolgt nach den Richtlinien

„ Die Deutschen Heilpraktikerverbände -DDH“

( Bund Deutsche Heilpraktiker, Fachverband Deutscher Heilpraktiker,

Freie Heilpraktiker, Freier Verband Deutscher Heilpraktiker,

Union Deutscher Heilpraktiker, Verband Deutscher Heilpraktiker)

( Liegt zur Zeit zur  Zertifizierung dem DDH vor!)